Am 26.11.2014 fand in unserer Schule für unsere Schulbusbegleiter erstmalig ein vierstündiges Antieskalationsseminar statt. Dieses Seminar wurde von dem Realschullehrer und Schulpsychologen Herrn Hess geleitet. In einem Anfangsgespräch wurde zunächst zusammen mit den Schülern geklärt, auf welche Personen sie als Schulbusbegleiter eine Außenwirkung erzielen. Danach wurde nochmals kurz wiederholt, welche Regeln beim Anstellen an der Bushaltestelle, beim Einstieg in den Bus und während der Fahrt gelten. Die Schüler schilderten danach Situationen, bei denen es ihnen besonders schwer fiel, bestimmte Regeln bei den Fahrschülern durchzusetzen. Die entsprechenden Problemsituationen wurden dann in Rollenspielen nachgespielt. Hier konnte Herr Hess nun sehr praxisorientiert vermitteln, durch welches Verhalten und Auftreten es den Schulbusbegleitern leichter fallen würde, bestimmte Regeln durchzusetzen. Herr Hess nannte dabei einfache Tipps, wie zum Beispiel Störer höflich, in der richtigen Lautstärke und möglichst mit Namen anzusprechen, oder Blickkontakt halten und dabei aber auch auf den Individualabstand zu achten.

Nach der Pause wurde schließlich noch genauer besprochen, wie man sich am besten verhält, wenn man Streit schlichten muss oder es gar an der Bushaltestelle zu Handgreiflichkeiten kommt. Das angemessene Verhalten in diesen Situationen konnten die Schüler dann ebenfalls mit Hilfe von Rollenspielen einüben.
Besonderes Lob verdient hat Herr Hess, der das Seminar interessant und praxisnah, aber gleichzeitig durch die Rollenspiele auch sehr kurzweilig gestaltet hat. So vorbereitet, wird es unseren Schulbusbegleitern sich leichter gelingen, schwierige Situationen im Alltag besser zu meistern.

(Karin Mayrhofer, Gabriele Speth)

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